Macht. Demokratie. Frieden.
Jenseits der Machtpolitik. Handlungsmöglichkeiten auf nationaler und internationaler Ebene
Konflikte und Kriege eskalieren in vielen Regionen, während politische Antworten zunehmend auf Aufrüstung setzen – eine Strategie, die aus friedenspolitischer Perspektive kritisch betrachtet wird. Gleichzeitig werden in vielen Bereichen der sozialen Infrastruktur und des Klimaschutzes Budgetkürzungen diskutiert oder umgesetzt. Diese Entwicklungen lösen bei vielen Menschen große Sorgen
und Unsicherheiten aus. Erkennbar ist ein starkes Bedürfnis, sich darüber auszutauschen, Ängste zu teilen und gemeinsam über
mögliche gesellschaftliche Alternativen nachzudenken.
Die Veranstaltung beleuchtet zentrale Konfliktlösungsansätze zwischen demokratischen und nicht‑demokratischen Staaten und zeigt auf, wie politische Macht, Legitimität und institutionelle Rahmenbedingungen internationale Streitbeilegung prägen. Im Fokus stehen die Potenziale demokratischer Verfahren in internationalen Konflikten sowie die Einflussmöglichkeiten zivilgesellschaftlicher
Akteure auf globale Aushandlungsprozesse.
Ausgehend von der aktuellen politischen Situation auf globaler,europäischer und nationaler Ebene erhalten die Teilnehmenden in Keynotes einen fundierten Überblick über aktuelle Konfliktdynamiken sowie über die Zusammenhänge zwischen zunehmender Militarisierung, staatlicher Budgetpolitik und der sich verschärfenden Klimakrise.
Ziel ist es, einen offenen Dialog zwischen Menschen, Expert*innenund Initiativen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zu ermöglichen und in Workshops gemeinsam praxisnahe Perspektiven für konstruktive Lösungswege zu erarbeiten.
Referent:innen
Mag. Dr. Ronald H. Tuschl, BEd MA (Universität Graz)
Hanna Braun und Max Hollweg (Attac)