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Democracy International

Fit fürs neue Grundrecht auf Information | Linz

(c) geralt Pixabay

Fit fürs neue Grundrecht auf Information | Linz

Fit fürs neue Grundrecht auf Information

Freitag, 10. Oktober 2025
14:00 bis 19:00

Wissensturm VHS Linz
Seminarzentrum im 15. Stock
Kärntnerstraße 26
4020 Linz

Eintritt frei
Anmeldung

Kooperationsveranstaltung mit Forum Informationsfreiheit, VHS Linz, DorfTV

Gefördert aus Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB)

Buffet von "Über den Tellerrand" mit freundlicher Unterstützung durch Schachinger Logistik

Schachinger Logistik

Nach jahrzehntelangem zähen Ringen hat das Parlament im Jänner 2024 das Informationsfreiheitsgesetz beschlossen. Das Amtsgeheimnis wird durch ein neues Grundrecht auf Information ersetzt. Öffentliche Stellen müssen künftig Informationen proaktiv veröffentlichen. Dies bringt einen Paradigmenwechsel, der einen weitgehend gläsernen Staat schafft und das bisherige Amtsverständnis auf den Kopf stellt. Rund um das Inkrafttreten mit September 2025 wollen wir uns mit Informationsfreiheit beschäftigen, um fit fürs neue Grundrecht auf Information zu sein.

In einleitenden Vorträgen soll die Idee der Informationsfreiheit und die neue Regelung verständlich erläutert werden. Dabei soll u.a. folgenden Fragen nachgegangen werden:

  • Welche Neuerungen bringt das Informationsfreiheitsgesetz?
  • Welche Informationen müssen öffentliche Stellen künftig proaktiv online offenlegen?
  • Welche Informationen können weiterhin geheim gehalten werden?
  • Wie sieht die Regelung für Gemeinden mit weniger als 5000 Einwohner:innen aus?

In parallelen Workshops wird der praktische Umgang mit dem neuen Grundrecht auf Information eingeübt.

  • Wie läuft eine Informationsanfrage bei einer Behörde konkret ab?
  • Wie gehe ich vor, wenn eine öffentliche Stelle eine Information verweigert?
  • Wie können Unweltinformationen gefunden und eingefordert werden?

Im Schlusspodium werden die Ergebnisse der Workshops präsentiert. Abrundend gehen wir der Frage nach, wie das österreichische Informationsfreiheitsgesetz im internationalen Vergleich zu bewerten ist und wie das Informationsfreiheitsgesetz künftig verbessert werden soll.

 

PROGRAMM

14.00 Ankommen

14.30 Begrüßung und Einführung

Moderation: Silvia Gschwandtner, Linzer Rundschau

14.45 Vorträge

  • Julia Trautendorfer, Johannes Kepler Universität
    ...
     
  • Markus Hametner, Forum Informationsfreiheit
    Die Informationsfreiheit – was wird neu, was bleibt beim Alten?

16.00 Kaffeepause

16.15 Parallele Workshops

  • Anna Rechberger, Magistrat Linz
    Informationsfreiheit in der Praxis: Wie laufen Informationsanfragen und proaktive Veröffentlichungen bei der Stadt Linz ab?
     
  • Viktoria Ritter, Ökobüro
    Zugang zu Information im Umweltbereich: Das Zusammenspiel von Umweltinformationsgesetz und Informationsfreiheitsgesetz
     
  • Markus Hametner / Erwin Ernst Steinhammer, Forum Informationsfreiheit
    Informationsfreiheit durchsetzen – das Verfahren und seine Stolpersteine

17.30 Kaffeepause

17.45 Schlussplenum

19.00 Ausklang mit Buffet

 

Julia Trautendorfer ist Lektorin und Universitätsassistentin am Institut für Public und Nonprofit Management der Johannes Kepler Universität Linz. In ihrer Dissertation befasste sie sich mit der Nachfrage der Bürger:innen nach Informationen und der Nutzung digitaler Informationsplattformen. Zu ihren Forschungsinteressen zählen Open Government und staatliche Transparenzpolitik, sowie digitale Möglichkeiten für Informationsfreiheit.
 
Markus (fin) Hametner ist freier Datenjournalist und ehrenamtlich als Vorstandsmitglied des Forum Informationsfreiheit tätig. Seine Rechtsstreite führten erstmals zur Anerkennung eines Rechtes auf Information von „public watchdogs“ durch österreichische Höchstgerichte. Das Forum Informationsfreiheit ist Österreichs führende NGO für Informationsrechte von Bürgerinnen und Bürgern.
 
Viktoria Ritter ist seit Anfang 2024 Umweltjuristin bei ÖKOBÜRO und beschäftigt sich mit österreichischem, europäischem und internationalen Umweltrecht. Davor war sie am Institut für Verwaltungsrecht der Universität Wien und im Außenministerium tätig. ÖKOBÜRO setzt sich für die Rechte der Umweltbewegung, eine starke Zivilgesellschaft und einen demokratischen Rechtsstaat ein.
 
Anna Rechberger ...

 

 

Fotocredit (c) geralt, Pixabay

 

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